28.06.2026 – Gastkompanie beim Schützenfest in Büttgen
S-Bahn Ausflug auf die linke Rheinseite
Sonntag, 3. Mai 2026, Nachricht in der Heimattreuen-WhatsApp-Gruppe. Unser Kamerad Robert Weber fragt an, ob unsere Kompanie nicht Lust hätte, am Sonntag, 28. Juni in Büttgen, wo er ebenfalls im Schützenverein der St. Sebastianuns-Schützenbruderschaft ist, als Gastkompanie mitzulaufen. Gut organisiert wie wir sind, ist auch gleich eine Abfrage über die Teilnahme angehängt. Nach wenigen Tagen ist klar, dass wir eine ausreichende Beteiligung haben und Anfang Juni folgen in einer separaten "Wieder-Buftata"-Gruppe im Minutentakt Hinweise zur Anreise und zum Ablauf inklusive der möglichen Laufordnungen.
Und heute ist es soweit, wir machen uns auf den Weg. Gewehre sind schon in Büttgen, da die S-Bahn heute nur eingeschränkt fährt, geht es mit dem PKW rüber.
Bevor es zu Umzug und Parade geht, stärken wir uns erst mal beim Italiener "Toscana" in Bahnhofsnähe mit Pizza, Nudeln und Salat ... ach ja, und für die Starken auch schon ein zwei Gerstenhaltige. Dabei kommen wir auch schon in Kontakt mit einigen anderen Kompanien des Ortes, die das Lokal ebenfalls besuchen.
Dem Wetterbericht folgend haben die meisten das richtige Outfit gewählt, allerdings gibt es außer beim Hemd nur wenige Auswahlmöglichkeiten. Bleibt nur der Schatten und so werden noch im "Biergarten" die Stühle und Tische mit dem Sonnenstand bewegt. Dann ziehen wir los ... allerdings nicht zur Aufstellung für den Umzug sondern zu einem Kameraden des einladenden Jägerzugs "Staaze Boschte 1991&qout;, ein bisschen die Straße hinunter. Bevor es losgeht noch ein kühles Bier in einem Garten bzw. der durchgängigen Garage. Dann geht es in die Aufstellung entlang des Bahndamms und schon bald los.
Wir sind ja gewohnt ziemlich vorne zu gehen, das ist mit unserem Heimatzug aus Büttgen nicht so, also noch ein bisschen Geduld. Dann geht es im Festumzug durch den Ort - auf einem wegen der hohen Temperaturen verkürzten Zugweg. Bevor der Umzug seinen Höhepunkt erreicht, gibt es noch einmal eine Pause zwischen Friedhof und Sportplatz. (... Wer hat sich denn diese stilvolle Kombi überlegt ... ?) Nachdem wir uns mit einem Getränk erfrischt, ein gemeinsames Bild gemacht und etwas geklönt haben, stellen wir uns zur Regimentsabnahme auf, bei der es beinahe zu einem Eklat kommt, als der Oberst im Vorbeigehen unsere Kompanie dem Nachbarstadtteil Bilk zuordnen will ... kurz danach geht es die Driescher Straße (das muss wohl auf der linken Rheinseite so sein, in Speck steht das Festzelt "Am Driesch") hinunter an der Tribüne mit den Ehrengästen vorbei ... Umzug vorbei, jetzt schnell wieder zum Standquartier mit dem Kühlschrank bevor es zweimal um die Ecke zu erneuten Aufstellung für die Parade geht ... nichts für Weicheier heute! Apropos Weicheier, die Schützenbrüder aus Büttgen beginnen gefühlt schon 300 m vor der Tribüne mit dem Paradeschritt, damit auch alle etwas davon haben. Nun, wir sind ja "nur" Gäste ... aber einen tollen Stechschritt vor der Tribüne haben wir hingelegt.
Schon wieder Pause, nein. Die Marschordnung hat sich etwas gelöst, es geht unter den Bahn durch nach Süden auf den Platz vor St. Aldegundis gegenüber der Pelikan-Apothke. Als das Regiment wieder versammelt ist, geht der Umzug nun durch die südlichen Bezirke der Gemeinde. Über die Holzbüttgener, Hein-Minkenberg-, Novesia- und Pampusstraße geht es zum Festzelt und dem musikbegleiteten Einzug. Schnell haben wir am Tisch Platz genommen und schon stehen dunkelbraune Kaltgetränke vor uns.
Wie das so üblich ist, werden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Ehrengäste vom Thron aus begrüßt. Derweil gehen die Gespräche in die nächste Runde. Bei einigen Heimattreuen hat der warme Tag seine Spuren hinterlassen und sie treten den Rückweg an. Als es sowohl im Zelt als auch dem Platz etwas ruhiger geworden ist, suchen auch wir uns ein Plätzchen draußen, wo wir das Fest mit gut gekühltem Schumacher ausklingen lassen.
Danke noch einmal für Eure Einladung, "Staaze Boschte"! Wir haben den Tag mit euch sehr genossen. Gerne auf ein Wiedersehen in Hamm!
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